Apéro's Jazz / Liaison tonique

Liaison tonique

Das bedeutet soviel wie Stärkende Verbindung.

Die Liaison, ein Klanggeflecht, das die individuellen Stimmen der drei Musiker zu Athmosphären verdichtet, Geschichten zu erzählen vermag und mittels der Musik Bilder fast greifbar in die Luft malen kann. Live entstehen immer wieder neue zauberhafte Momente von Klangmalerei, die schillernd und fast so zerbrechlich wie Seifenblasen durch Raum und Zeit schweben.

LiaisonTonique widmen sich in ihrer Zusammenarbeit hauptsächlich Kompositionen aus der Feder der Kölner Pianistin Laia Genc. Auch werden immer wieder handverlesene Stücke aus dem Jazzstandardrepertoire in eigenwilligen Bearbeitungen und mit dem Blick auf die zeitgenössische Musik in das Bandrepertoire integriert.

Von lyrisch modernen Klaviertriopassagen über impulsiv groovende Songs und einen spielerischen Umgang mit freier Improvisation reizen die drei Musiker die Königsdisziplin des Jazzpianotrios aus.

Dabei wird vor allem Wert auf die ständige Interaktion, die unmittelbare Spielfreude und den Reiz des immer Neuen gelegt. Mit viel Charme, einem erfrischend lebendigen Musizieren und dem nötigen Augenzwinkern vermag es die LiaisonTonique die Ohren und Herzen ihrer Zuhörer zu verzaubern.

Laia Genc:

Laia lebt und arbeitet als freiberufliche Musikerin in Köln und hat dort, sowie ein Auslandsjahr lang in Paris Jazzpiano studiert.

Unter den zahlreichen Preisen, die sie sich allein oder mit ihrer LiaisonTonique im In- und Ausland erspielt hat, ist auch der Kölner Jazz Preis 2007.

Mit ihrer Musik ist sie oft eine Grenzgängerin an der Schnittstelle von Jazz und kontemporärer Musik. Offen für die reichen Einflüsse des sich globalisierenden Lebens schöpft sie zudem, nicht zuletzt durch die unterschiedlichsten Zusammenarbeiten, aus verschiedenen Kulturbereichen.

Das Herzstück ihrer Arbeit ist das Projekt LiaisonTonique, das in 2005 sein Debütalbum Trilogien bei JazzHausMusik veröffentlichte und seither kontinuierlich weltweit konzertiert. Vielen Projekten verleiht sie als einfühlsame Klangmalerin, Komponistin und Arrangeurin eine besondere Farbe in einer bestechenden Mischung aus Jazz, freier Improvisation und viel musikalischem Charme.

Markus Braun:

Seit Markus früh seine Liebe zum Bass entdeckte, hat er die Fähigkeit entwickelt, die musikalische Handschrift seiner verschiedenen Projekte auszuarbeiten und zu schärfen, ohne sie nachzuzeichnen. Markus studierte an der Folkwang Hochschule Essen und an der Robert-Schumann Hochschule Düsseldorf. Aktiv beteiligt ist er in Bands wie Invisible Change, Hornstrom und der Maxime Bender Group. Er spielte u. a. mit David Binney, Will Vinson, Rick Margitza, Bart van Lier, Oliver Maas, Matthias Nadolny, John Ruocco, John Riley, Adrian Mears, Frederik Köster, Pablo Held und Matthias Bergmann. Diverse Tourneen und Konzerte führten ihn in die USA, nach England, Frankreich, Polen, Tschechien, Bulgarien, in die Niederlande, Luxemburg, Belgien und nach Griechenland.

Etienne Nillesen:

Etienne spezialisierte sich bereits zu Beginn seines Studiums auf Improvisierte Musik. In den vergangenen Jahren hat er diverse Preise empfangen und spielt regelmäßig im In- und Ausland z.b. North Sea Jazz Festival Den Haag, Blue Note Festival Gent, Jazzmasters Maastricht, Tourneen durch Italien, Tschechien, Frankreich, die Niederlande und Belgien. Er spielt zusammen mit Musikern, wie Eric Vloeimans, Tineke Postma, Niels Klein, Sebastian Gramss, Simon Nabatov, Jeroen van Vliet, Simin Tander, Roman & Julian Wasserfuhr, Frederik Köster, Hakon Kornstad, Rudi Mahall, Julian Arguëlles, Tom Arthurs, Louise Dam Eckardt Jensen, Laia Genc, Pablo Held und Big Band mit John Clayton.

La série d'Apéro's Jazz est une coproduction Centre Culturel de Rencontre Abbaye de Neumünster (CCRN)/JAIL (Jazz in Luxembourg)/Brasserie Le Neumünster